Der Vandernder Yid (USA 1933) – Sequenzliste

Anmerkung

Als Sequenz wird eine Erzähleinheit im Film betrachtet (Einheit von Zeit und/oder Ort). Einzelszenen innerhalb einer Sequenz werden mit einer Inhaltsbeschreibung und Zeitangaben gesondert aufgeführt.
In der folgenden Sequenzliste werden doppelte Anfangs- und Endzeiten der Sequenzen angegeben, die sich auf den DVD-Timecode beziehen. Diese Abweichung resultiert aus der Voranstellung eines nachträglich hinzugefügten Vorspanns bzw. Erläuterungen auf der DVD.
Die bereinigten Timecodes sind grau unterlegt.

Legende

A Außen
I Innen
T Tag
N Nacht
S Schnitt
SB Schwarzblende
WB Wischblende
ÜB Überblendung

SQ # SC # DVD TC Anfang DVD TC Ende Anfang bereinigt Ende bereinigt Szenen-Dauer Inhalt
00:00:08 00:01:00 Vorspann von Brandeis mit Erklärungen
1 1 00:01:00 00:03:23 00:00:00 00:02:23 00:02:23 I/T. Wohnung von Arthur Levi. Journalist interviewt den Künstler, befragt ihn zu seinem Bild. Als Levi erzählt, dass es das jüdische Volk als Ewigen Wanderer symbolisieren soll, reagiert der Journalist sehr zurückhaltend. Er erwähnt die neuen Rassengesetze. Levi ist optimistisch, sagt, dass Politik nichts mit Kunst zu tun hätte. ÜB.
2 00:03:23 00:03:28 00:02:23 00:02:28 00:00:05 A/T. Levis Gedanken: Staßen voll mit Deutschen. Ton: “Deutschland muss Judenfrei werden! Heil, Heil!” ÜB.
3 00:03:28 00:03:34 00:02:28 00:02:34 00:00:06 I/T. Wohnung. Levi und Journalist. Levi wischt den Gedanken weg. S:
4 00:03:34 00:04:18 00:02:34 00:03:18 00:00:44 I/T. Wohnung, Nebenraum. Gertrud, Levis Verlobte und Paul von Eisenen, Freund des Künstlers, unterhalten sich. Paul macht Gertrud den Hof. S.
5 00:04:18 00:06:27 00:03:18 00:05:27 00:02:09 I/T. Wohnung, Hauptraum. Levi und Journalist. Levi fragt, wie er das Bild finden würde. Journalist will sich nicht äußern. Aber Levis Butler, ein ehemaliger Freund seines Vaters, sagt seine Meinung. Findet, dass der Bilck des gemalten Vaters nicht jüdisch sei. Levi entgegnet, dass auch Jehova ein strenger Gott sei und daher auch Juden streng gucken dürfen. S.
6 00:06:27 00:06:50 00:05:27 00:05:50 00:00:22 I/T. Nebenraum. Paul bedrängt Gertrud. Die wehrt ihn ab. S.
7 00:06:50 00:07:24 00:05:50 00:06:24 00:00:34 I/T. Hauptraum. Levi, Butler und Journalist. Sie reden über Jehova. Butler sagt, dass Abraham zu Gott durch Mitleid gekommen ist. Levi entgegnet, dass dieses Mitleid die Leute dazu verführt hat, Krieg zu führen. ÜB.
8 00:07:24 00:08:50 00:06:24 00:07:50 00:01:25 A/T. Erzählung Levis aus dem OFF, Klammermaterial: Mobilisierung der Engländer, Russen, Deutschen, Franzosen, Amerikaner. Kriegsbilder, Tod, Elend. Bild von Verdun: Soldatenfriedhof. Truppenmobilisierungen sind jeweils mit Nationalhymnen unterlegt. ÜB.
9 00:08:50 00:09:01 00:07:50 00:08:01 00:00:10 I/T. Hauptraum. Levi und Butler diskutieren weiter in Anwesenheit des Journalisten. Butler erzählt von Abraham, der ein freies Land besetzen wollte und auf Caaniter traf. ÜB.
10 00:09:01 00:09:33 00:08:01 00:08:33 00:00:31 A/T. Erzählung des Butlers aus dem OFF zu Klammermaterial aus Bibelfilmen: Abraham und Lot, die freies Land besiedeln wollten. Lot wollte Krieg gegen Abraham führen. Abraham war weise und friedfertig und hat Konflikt gelöst, indem beide anderer Richtungen gingen. ÜB.
9 00:09:33 00:09:59 00:08:33 00:08:59 00:00:25 I/T. Hauptraum. Levi, Butler und Journalist. Journalist verabschiedet sich mit den Worten, dass man so lange Frieden hat, bis man Krieg führt. Levi geht zur Tür des Nebenraums. S.
10 00:09:59 00:13:11 00:08:59 00:12:11 00:03:12 I/T. Nebenraum. Paul hat Gertruds Hand ergriffen. Levi kommt hinzu, Gertrud zieht ihre Hand weg. Sie sprechen über Levis Bild und ob es von der Akademie akzeptiert werden würde. Paul sagt, dass Juden ja überall Beziehungen hätten, spielt auf das Protokoll der Weisen von Zion an, demnach die Juden die Welt regieren würden. Levi reagiert schroff. Paul verabschiedet sich. Allein, klagt Levi seiner Verlobten sein Leid, dass er Schwierigkeiten hat, mit den schlechten Seiten des Erfolgs zurechtzukommen: Neider, Eifersucht, etc., spielt auf Paul an. SB.
2 1 00:13:11 00:13:18 00:12:11 00:12:18 00:00:07 A/T. Eingang der Berliner Kunst Akademie. Musik: Lieb Vaterland. “Jud, Jud”-Rufe. ÜB.
2 00:13:18 00:13:27 00:12:18 00:12:27 00:00:08 Großaufnahmen Berliner Tageblatt: Schlagzeile, dass die Akademie eine Sitzung hat. S.
3 00:13:27 00:13:55 00:12:27 00:12:55 00:00:28 A/T. Levi kommt seines Hauses herunter. Levi ist entsetzt: ein Naziaufmarsch zieht am Haus vorbei. S.
3 1 00:13:55 00:15:51 00:12:55 00:14:51 00:01:55 I/T. Levis Wohnung. Der Journalist ist wieder da, fragt den Butler, ob sich die Akademie schon entschieden hat, Levi aufzunehmen. Sie räsonnieren über die Pressefreiheit, dass man sowieso nicht schreiben dürfe, was man wisse. Journalist erzählt von als Selbstmorde inszenierte Tode von Juden durch die Braunhemden. Levi kommt. Er weiss nicht, ob sein Bild angenommen wurde, zweifelt aber nicht daran. Der Journalist verabschiedet sich. Levi horcht an der Tür zum Nebenzimmer, wo Paul auf Gertrud einredet. S.
2 00:15:51 00:16:21 00:14:51 00:15:21 00:00:30 I/T. Nebenraum. Gertrud und Paul unterhalten sich. Paul kritisiert jüdische Journalisten, die Levis Bild feiern, aber dabei die Akademie vergessen würden. Er macht Anspielungen, dass die Akademie das Bild nicht annehmen wird. S.
3 00:16:21 00:16:42 00:15:21 00:15:42 00:00:20 I/T. Hauptraum. Levi steht vor der Tür und hat alles mitgehört. Der Diener sagt ihm, dass Gertrud da sei. Es klingelt. Der Butler geht zur Tür, Levi geht zu Gertrud und von Eisenen in den Nebenraum. S.
4 00:16:42 00:17:03 00:15:42 00:16:03 00:00:21 I/T. Nebenraum. Gertrud und Paul. Levi tritt ein. Gertrud fragt ihn, ob das Bild angenommen sei. Levi entgegnet, dass die Akademie sich noch nicht entschieden hat und sagt, dass man am besten Paul von Eisenen dazu befragen sollte. S.
5 00:17:03 00:20:54 00:16:03 00:19:54 00:03:50 I/T. Wohnung, Hauptraum. Ein Spediteur bringt das Bild zurück. Der Diener quittiert und nimmt auch einen Brief entgegen. Diener ruft nach Levi. Levi kommt. Levi liest den Brief, gibt ihn an Butler weiter, der ihn laut vorliest. “Doz bild vet tzurikgevizn tzulib prinzipiele urzakhn.” Verletzt, aber fatalistisch tritt Levi ans Fenster. Von der Strasse ertönen Klänge von “Wacht am Rhein” und “Jud!, Jud!, Jud!” Levi zeigt aus dem Fenster. Blick aus dem Fenster: Naziaufmarsch. Levi dreht sich vom Fenster weg und schaut auf das Wappenbild des Adlers, was über seinem Kamin hängt. Er ruft Paul herein und sagt ihm, dass er davon ausgeht, dass Paul die Abweisung von der Akademie schon bekannt war. Konflikt zwischen Paul und Arthur eskaliert, weil Arthur es wagt zu sagen, dass er nicht von einer deutschen Kuh abstammen würde, wo die Akademie doch aus reinrassigen Deutschen bestehen würde. Paul warnt ihn und verlässt, süffisant lächelnd, den Raum. Gertrud und Levi bleiben allein zurück. Vor seinem Bild stehend, fragt sich Levi, warum ihm das alles widerfährt, hat er sich doch als Patriot sofort freiwillig als Soldat gemeldet. WB.
6 00:20:54 00:21:26 00:19:54 00:20:26 00:00:31 A/T. Levis Flashback/Erzählung: 1. WK, Levi im Krieg. Voice-Over: Levi erzählt, dass sich im Krieg Mann gegen Mann, Bruder gegen Bruder gekämpft haben und er andere Menschen getötet habe. SB.
7 00:21:26 00:27:01 00:20:26 00:26:01 00:05:35 I/T. Hauptraum. Levi erzählt Gertrud, dass Brüder gegen Brüder, Juden gegen Juden gekämpft haben. Sie sitzen eng umschlungen auf dem Sofa: er sagt ihr, dass sie sein Ein und alles sei. Der Journalist kommt wieder und berichtet, dass die Akademie Levi vom Dienst suspendiert hat. Auch Paul kehrt wieder zurück und versucht Gertrud dazu zu bewegen, Levi zu verlassen, suggerierend, dass “gewisse Elemente” der Gesellschaft durch einen ökonomischen Boykott geschwächt werden sollen. Der Journalist berichtet, dass jüdische Bücher auf Scheiterhaufen verbrannt werden sollen und verabschiedet sich, weil er noch einen Artikel darüber schreiben will. Der Streit zwischen den beiden Rivalen eskaliert als Paul ankündigt, dass gegen die Juden der Mob aufgehetzt wird und Gertrud sich mit ihrer Beziehung zu Levi kompromittieren wird. Als Levi sie fragt, ob sie ihn verlassen will, entscheidet sie sich, zu bleiben, sehr zum ärger Pauls. Levi und Gertrud bleiben allein zurück; er bekundet seine Freude über ihre Loyalität. SB.
4 1 00:27:01 00:29:01 00:26:01 00:28:01 00:01:59 A/N. Levi und Gertrud verabschieden sich am Hauseingang Gertruds. “Die Wacht am Rhein” erklingt. In der Nähe werden Bücher auf Scheiterhaufen verbrannt. Levi und Gertrud laufen näher. Levi ist tief betroffen. S.
2 00:29:01 00:31:38 00:28:01 00:30:38 00:02:36 I/N. Wohnung, Haupttraum. Levi ist verzweifelt. Er berichtet seinem Diener, dass jüdische Bücher verbrannt werden. Der Diener geht zum Fenster, sieht hinaus. Ein Nazi-Fackelzug zieht vorüber. Jud, Jud wird skandiert, “Die Wacht am Rhein” Melodie. Der Diener befürchtet, dass auch das Bild Levis zerstört werden wird. Geht raus. Levi allein, will selbst Hand an sein Gemälde legen, doch bevor er das Messer ansetzen kann, wird das Bild lebendig und sein Vater spricht mit ihm, sagt, dass man Kultur nicht zerstören dürfe. Levi argumentiert, dass die Deutschen die jüdische Kultur nicht wollen. Doch der Vater antwortet, dass man Überzeugungsarbeit leisten müsse. Das wäre schon immer so gewesen, schon bei Moses und den Zehn Geboten. Levi zweifelt. Vater argumentiert, dass Menschen sich schon immer bekriegt haben, schon in biblischen Zeiten. TB.
3 00:31:38 00:32:45 00:30:38 00:31:45 00:01:06 Bilder illustrieren OFF-Kommentar des Vaters: Krieg der Babylonier gegen die Juden, nehmen Juden gefangen. WB.
4 00:32:45 00:33:10 00:31:45 00:32:10 00:00:25 I/N. Wohnung, Hauptraum. Vater erzählt weiter, sagt, dass bis zum heutigen Tag die Juden den Verlust des Heiligen Landes beklagen würden. TB.
5 00:33:10 00:33:34 00:32:10 00:32:34 00:00:23 A/T. Klagemauer. Dokumentarische und Stummfilm-Aufnahmen. TB.
6 00:33:34 00:33:45 00:32:34 00:32:45 00:00:11 I/N. Wohnung, Hauptraum. Vater erzählt, dass Juden immer noch Hoffen würden, obwohl sie sehr unter den mittelalterlichen Kreuzzügen gelitten hätten. TB.
7 00:33:45 00:37:24 00:32:45 00:36:24 00:03:38 Bilder illustrieren OFF-Kommentar des Vaters über Geschichte der Juden während der Kreuzzüge. Dass sie zwischen den freindlichen Lagern der Christen und Moslems aufgerieben wurden. Kampfbilder. Juden in Synagoge. Rabbiner vertraut auf Güte der Kreuzritter, wird aber eines besseren belehrt: Juden werden angegriffen, Rabbiner stirbt, die Menschen verbrennen in Synagoge. TB.
8 00:37:24 00:37:35 00:36:24 00:36:35 00:00:11 I/N. Wohnung, Hauptraum. Vater erzählt, dass die Juden weiter hoffen würden, obwohl sie sehr unter der spanischen Inquisition gelitten haben. TB.
9 00:37:35 00:39:01 00:36:35 00:38:01 00:01:25 Bilder illustrieren OFF-Kommentar des Vaters über Geschichte der Juden während der Inquisition. Toquemada, der die Juden zur Taufe zwingt. Frauen und Kinder, die sich zu Tode stürzen. Juden, die im Kerker sitzen, weil sie sich nicht taufen lassen wollen. Juden lassen sich taufen. Darüber in ÜB: Levi in Kaftan, die Arme fatalistisch ausgebreitet. SB.
10 00:39:01 00:40:16 00:38:01 00:39:16 00:01:14 Bilder illustrieren OFF-Kommentar des Vaters über Lage der Juden im Zarenreich. Zar erlässt Pogrom-Befehl. Kosaken überfallen Schtetl. Verängstigte Menschen, Kosaken schänden und ermorden Juden. Kommentar: Juden sind wieder heimatlos, wie der ewige Wanderer. TB.
11 00:40:16 00:41:00 00:39:16 00:40:00 00:00:44 I/N. Wohnung, Hauptraum. Vater erzählt, dass auss all diese Regimes, die Juden verfolgt haben, nun am Boden seien: In Russland ist der Zar gestürzt worden, die Inquisitoren in Spanien sind wie Mäuse geflohen und die Spanier bitten Juden beim Aufbau ihres Landes. Und dort, wo einst Ritter wüteten, erbüht ein neues jüdisches Land. Musik: Internationale. S.
12 00:41:00 00:41:13 00:40:00 00:40:13 00:00:12 A/T.: Aufnahmen von palästinensischen Dörfern. TB.
13 00:41:13 00:41:41 00:40:13 00:40:41 00:00:27 I/N. Levi fragt sich, wie man bei all dem Leid, dem Blut, der Vernichtung, nicht Verzweifeln soll. Überblendungen mit Szenen von Inquisition, Pogromen, Naziaufmärschen etc. symbolisieren seine Gedanken. Levi fässt in Entsetzen seinen Kopf mit den Händen. Musik: Deutschlandlied. WB.
5 1 00:41:41 00:47:09 00:40:41 00:46:09 00:05:28 I/N. Wohnung, Nebenraum. Levi und Gertrud. Sie erklärt, dass ihr der Druck zu hoch sei, sie nicht weiter bei ihm bleiben kann. Levi ist erschüttert. Sie verabschiedet sich, Levi will ihr nicht die Hand geben. Allein, wandert er in der Wohnung umher, lauscht Gedankenverloren dem Lärm der Straße: Die “Wacht am Rhein” und skandierten “Juden, Juden”-Rufen. Betrachtet Wappenadler-Gemälde. Sein Butler beobachtet ihn. S.
2 00:47:09 00:47:15 00:46:09 00:46:15 00:00:06 A/N. Massendemonstration auf der Straße. Heil, Heil-Rufe. S.
3 00:47:15 00:47:31 00:46:15 00:46:31 00:00:15 I/N Wohnung. Hauptraum. Butler ist verängstigt, weil der Mob naht. Das Atelierfenster wird mit mehreren Steinen eingschlagen. Einer von ihnen trifft das Adler-Bild. WB.
4 00:47:31 00:47:37 00:46:31 00:46:37 00:00:06 A/N. Mob auf der Straße, Menschen verfolgen andere, die fliehen. WB.
5 00:47:37 00:48:20 00:46:37 00:47:20 00:00:43 I/N. Wohnung. Levi und Butler. Levi deklariert, dass sie gehen werden. Bemerkt sarkastisch, dass der deutsche Adler (das Bild), von deutscher Hand getroffen wurde. Butler entfernt sich, als Levi erneut sagt, dass sie gehen werden. S.
6 1 00:48:20 00:49:46 00:47:20 00:48:46 00:01:25 I/N. Wohnung. Levi fragt sich, wo er hingehen soll, wo doch alle Grenzen geschlossen sind und keiner Juden aufnehmen will. Doch der Vater spendet ihm Trost, meint, dass selbst in den dunkelsten Zeiten die Sonne wieder aufgehen würde. Der Vater meint, dass ein Anführer, ein Führer und Erretter erscheinen wird, um die Juden zu führen. Er erzählt von neuem. TB.
2 00:49:46 00:50:40 00:48:46 00:49:40 00:00:53 A/T. Bilder illustrieren OFF-Kommentar des Vaters, der von der Knechtschaft des jüd. Volkes in Ägypten. Moses, der Ägypter erschlägt, der jüd. Arbeiter ausgepeitscht hat. Exodus. TB.
3 00:50:40 00:50:47 00:49:40 00:49:47 00:00:07 I/N. Wohnung, Hauptraum. Vater erzählt von Theodor Herzl, der weltweit versucht hat, die “Judenfrage” populär zu machen. S.
4 00:50:47 00:52:12 00:49:47 00:51:12 00:01:25 I/T. Herzl am Schreibtisch. Herzl beim Sultan, bei Baron von Hirsch, beim Papst. Über Herzl in Doppelbelichtung: Levi im Kostüm des Ewigen Wanderers zitiert Herzl. OFF-Kommentar des Vaters. Jüdische Kolonien in Palästina. ÜB.
5 00:52:12 00:52:27 00:51:12 00:51:27 00:00:14 I/N. Wohnung, Hauptraum. Vater erzählt von Widerstand: ÜB von Nazidemonstration. ÜB.
6 00:52:27 00:52:49 00:51:27 00:51:49 00:00:22 I/N. Bilder illustrieren OFF-Kommentar des Vaters, der davon spricht, dass sich Widerstand formiert und so lang gekämpft werden wird, bis der sichere Frieden erreicht sein wird. Antinazidemonsttration. S.
7 00:52:49 00:53:21 00:51:49 00:52:21 00:00:32 Trickfilm illustriert Off-Kommentar des Vaters, dass zwar das geschriebene Wort zerstört werden kann, aber dass der ewige Geist nie verbrannt werden kann: Bücher, auf denen groß die Namen Heine, Mendelsohn, Zweig, Toller, Feuchtwanger, Einstein stehen, wandern in lodernde Flammen. Vater und Levi steigen aus den Flammen im Kostüm des Eweigen Wanderers. Doppelbelichtung des Feuers mit Vater und Levi in Kostüm des Ewigen Wanderers. WB.
8 00:53:21 00:53:36 00:52:21 00:52:36 00:00:14 A/N. Vater und Levi im Kostüm des Ewigen Wanders. Sie werden kleiner, wandern weg. “In Ewigkeit, in Ewigkeit.” SB:
7 00:53:36 00:53:43 00:52:36 00:52:43 00:00:07 Intertitel: Ad infinitum. SB.

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